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Richtlinien zur Kategorisierung von Kunden

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Richtlinien zur Kategorisierung von Kunden

Infolge der Umsetzung der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) in der Europäischen Union und in Übereinstimmung mit dem Gesetz Dienstleistungen, Aktivitäten und regulierten Märkten von 2007 (Law 144(I)/2007) in Zypern, ist Leadtrade Markets Ltd (nachfolgend das “Unternehmen”) verpflichtet, seine Kunden in eine der folgenden drei Kategorien einzuordnen: Privat, professionell oder geeigneter Geschäftspartner.

I. KLASSIFIZIERUNG VON KUNDEN

Vor dem Beginn der Geschäftsbeziehung mit dem potentiellen Kunden informiert das Unternehmen den Kunden über die vom Unternehmen verwendete Klassifizierung des Kunden und informiert diesen über die Kategorie, in die er vom Unternehmen zu Beginn eingeordnet worden ist:

a. Geeignete Geschäftspartner

Im Umgang mit geeigneten Geschäftspartnern ist das Unternehmen von wichtigen Verpflichtungen befreit, darunter Wohlverhaltensregeln, Regeln für die beste Ausführung, Handhabungsregelungen für Kundenaufträge:

  • Wertpapierfirmen
  • Kreditinstitute
  • Versicherungsgesellschaften
  • UCTIS und ihre Verwaltungsgesellschaften
  • Rentenfonds und ihre Verwaltungsgesellschaften
  • Andere Finanzinstitutionen, die nach Gemeinschafts- oder Landesrecht autorisiert oder reguliert sind
  • Rohstoff- oder Rohstoffderivathändler (auf eigene Rechnung)
  • Nationale Regierungen und deren entsprechende Stellen, darunter öffentliche Einrichtungen zur Verwaltung von Staatsschulden
  • Zentralbanken
  • Überstaatliche Organisationen
  • Entitäten von Drittländern, gleichwertig den oben genannten Kategorien

b- Professionelle Kunden

Ein professioneller Kunde ist ein Kunde, der die Erfahrung, das Wissen und die Expertise besitzt, seine eigenen Investmententscheidungen zu treffen und das damit verbundene Risiko korrekt einschätzen kann. Um als professioneller Kunde zu gelten, muss der Kunde in eine der folgenden Kategorien fallen:
i. Personen, die autorisiert oder reguliert sein müssen, um auf dem Finanzmarkt zu agieren, entweder aus Mitglied- oder Nichtmitgliedstaaten, wie:

  • Kreditinstitute
  • Wertpapierfirmen
  • Andere autorisierte oder regulierte Finanzinstitutionen
  • Versicherungsunternehmen
  • Kollektive Kapitalanlagesysteme und Verwaltungsgesellschaften solcher Systeme
  • Rentenfonds und Verwaltungsgesellschaften solcher Fonds
  • Rohstoff- und Rohstoffderivathänder
  • Einheimische
  • Andere institutionelle Investoren

ii. Große Unternehmen, die folgende Größenkriterien anteilsmäßig erfüllen:

  • Gesamtbilanz mind. 20.000.000€
  • Nettoumsatz mind. 40.000.000€
  • Eigenes Kapital mind. 2.000.000€

III: Nationale und regionale Regierungen und öffentliche Einrichtungen

iv. Andere institutionelle Investoren, deren Hauptaktivität im Investieren in Finanzinstrumente liegt, einschließlich Entitäten zur Verbriefung von Basiswerten oder anderen Finanztransaktionen

c. Privatkunden

Jeder Kunde, der weder geeigneter Geschäftspartner noch professioneller Kunde ist, gilt als privater Kunde

II. MÖGLICHKEIT DER ÄNDERUNG DER KLASSIFIZIERUNG

Es wird darauf hingewiesen, dass ein geeigneter Geschäftspartner oder professioneller Kunde darum ersuchen kann, als nicht-professionell behandelt zu werden und das Unternehmen ein höheres Level an Schutz bieten kann. Diesbezüglich informiert das Unternehmen den Kunden schriftlich von seiner Möglichkeit, als privater Kunde klassifiziert zu werden. Das Unternehmen verfährt in dieser Form, um allen Kunden ein gleiches Maß an Schutz anzubieten.
Das Unternehmen biete ein höheres Level an Schutz an, wenn der Kunde eine schriftliche Vereinbarung mit dem Unternehmen eingeht, dass er nicht als professionell behandelt werden soll. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, der als professionell eingestuft wurde, um ein höheres Schutzlevel zu bitten, wenn er nicht der Lage ist, die mit den Transaktionen verbunden Risiken richtig einzuschätzen und zu managen.
Außerdem können Kunden, die anfangs durch das Unternehmen als private Kunden klassifiziert wurden, darum bitten, als professionelle Kunden behandelt zu werden, wenn mindesten zwei der folgenden Kriterien erfüllt sind:

  • Der Kunde hat Transkationen in signifikanter Höhe in einer durchschnittliche Häufigkeit von 10 pro Quartal in den letzten zehn Quartalen durchgeführt.
  • Die Höhe des Finanzinstrumentenportfolio des Kunden überschreitet 500.000€.
  • Der Kunde arbeitet oder hat mindesten ein Jahr im Finanzsektor gearbeitet, und zwar in einer professionellen Position, die Kenntnisse zu den angestrebten Transaktionen oder Leistungen erfordert.

III. ANFRAGE NACH ANDERER KATEGORISIERUNG

In Einklang mit Sektion II oben, können folgende Anfragen an das Unternehmen gerichtet werden:

a) Ein privater Kunde kann darum ersuchen, als professioneller Kunde kategorisiert zu werden. In diesem Fall erfährt der Kunde ein niedrigeres Maß an Schutz.

b) Ein professioneller Kunde kann darum ersuchen, als privater Kunde kategorisiert zu werden. In diesem Fall möchte der Kunde ein höheres Maß an Schutz erfahren.

c) Ein geeigneter Geschäftspartner kann darum ersuchen, als professioneller oder privater Kunde kategorisiert zu werden. In diesem Fall möchte der Kunde ein höheres Maß an Schutz erfahren. Das Unternehmen behält sich das Recht vor, jede der oben genannten Anfragen nach anderer Kategorisierung abzulehnen.

IV. SCHUTZRECHTE

Private Kunden / Professionelle Kunden
Wenn das Unternehmen den Kunden als privaten Kunden behandelt, hat/haben er/sie/sie mehr Anspruch auf Schutz nach dem Gesetz, als wenn der Kunde als professioneller Kunde gelten würde. Der zusätzliche Schutz, auf den der Kunde Anspruch hat, ist zusammengefasst folgendermaßen:

a) Ein privater Kunde erhält mehr Informationen/Auskünfte hinsichtlich des Unternehmens, seinen Leistungen und alle Investments, seinen Kosten, Kommissionen, Gebühren und Kosten sowie Sicherung der Finanzinstrumente und Guthaben des Kunden.

b) Nach dem Gesetz muss das Unternehmen, wenn es Investmentleistungen, die keine Investmentberatungen (in Form von persönlichen Empfehlungen) oder beliebige Portfolio-Management-Leistungen sind, den Kunden um Auskunft bitten, hinsichtlich seiner Kenntnisse und Erfahrung im Investmentbereich der angebotenen oder angefragten bestimmten Art des Produktes oder Leistung, sodass das Unternehmen in der Lage ist, zu beurteilen, ob die Investmentleistung oder das angestrebte Produkt für den Kunden angemessen ist. Für den Fall, dass das Unternehmen auf Basis der erhaltenen Informationen das Produkt oder die Leistung als für einen privaten Kunden unangemessen erachtet, muss es den Kunden entsprechend warnen. Bitte beachten Sie, dass das Unternehmen in bestimmten Fällen rechtlich nicht verpflichtet ist, die Eignung zu überprüfen. Das Unternehmen ist zu der Annahme berechtigt, dass ein professioneller Kunde die nötige Erfahrung und das nötige Wissen besitzt, die mit derartigen Investmentleistungen oder Transaktionen verbundenen Risiken zu verstehen. Infolgedessen und anders als bei einem privaten Kunden muss das Unternehmen nicht grundsätzlich Informationen vom Kunden einholen, um die Eignung oder Angemessenheit dieser Produkte und Leistungen, für die dieser als professioneller Kunde klassifiziert wurde, zu beurteilen.

c) Bei der Ausführung von Aufträgen, müssen Wertpapierfirmen und Kreditinstitute, die Investmentleistungen anbieten, alle angemessenen Schritte unternehmen, um die sogenannte “beste Ausführung” des Auftrags des Kunden zu erreichen, um das bestmögliche Ergebnis für ihren Kunden zu erzielen. Wenn das Unternehmen einen Auftrag im Namen eines privaten Kunden ausführt, muss das bestmögliche Ergebnis im Sinne vollständiger Betrachtung festgelegt werden, dargestellt durch den Preis des Finanzinstruments und die mit der Ausführung verbundenen Kosten, die alle Ausgaben für den Kunden enthält, die direkt mit der Ausführung des Auftrags verbunden sind, inklusive Gebühren für die Ausführung und andere an der Ausführung beteiligte Dritte. Wenn einem professionellen Kunden die beste Ausführung geboten wird, ist das Unternehmen nicht verpflichtet, die Gesamtkosten der Transaktion als wichtigsten Faktor zum Erreichen einer besten Ausführung zu priorisieren.

d) Wertpapierfirmen und Kreditinstitute, die Investmentleistungen anbieten, müssen von Kunden die Informationen einholen, die für dir Firma oder das Kreditinstitut je nach Fall notwendig sind, um die wesentlichen Fakten über den Kunden zu kennen und eine angemessene Basis zu haben, um zu glauben, dass in Anbetracht der Art und des Ausmaßes der gebotenen Leistung, die zu empfehlende Leistung in den Ablauf des Angebots einer Portfolio-Management-Leistung zu integrierende Transaktion, folgende Kriterien erfüllt:

  1. Sie entspricht den Investmentabsichten des betreffenden Kunden;
  2. Es ist der Fall, dass der Kunde finanziell in der Lage ist, das mit seinen Investmentabsichten in Verbindung stehende Investmentrisiko zu tragen;
  3. Es ist der Fall, dass der Kunde über die nötige Erfahrung und das nötige Wissen verfügt, um die mit der Transaktion oder dem Management seins Portfolio in Verbindung stehenden Risiken zu kennen.

Wenn das Unternehmen einem professionellen Kunden eine Investmentleistung anbietet, ist es zu der Annahme berechtigt, dass, in Bezug auf die Produkte, Transaktionen und Leistungen, für die er so klassifiziert ist, der Kunde das nötige Maß an Erfahrung und Wissen entsprechend der Zwecke von Paragraph (iii) oben.

Zusätzlich ist das Unternehmen unter bestimmten Umständen zu der Annahme berechtigt, dass ein professioneller Kunde finanziell in der Lage ist, Investmentrisiken im Zusammenhang mit seinen Investmentabsichten zu tragen.
e) Das Unternehmen muss private Kunden über wesentliche Schwierigkeiten in Bezug auf korrekte Ausführung seines Auftrags (seiner Aufträge) informieren, und zwar sofort nachdem es auf diese Schwierigkeiten aufmerksam geworden ist.

f) Das Unternehmen ist verpflichtet, privaten Kunden folgendes zu liefern:

  1. Mehr Informationen als professionellen Kunden, soweit es die Ausführung von Aufträgen angeht, die nicht das Portfolio-Management betreffen.
  2. Regelmäßige Angaben zu den Aktivitäten des Portfolio-Managements, die im Namen des Kunden getätigt werden, und zwar häufiger als professionellen Kunden.

g) Wenn das Unternehmen für private Kunden Portfolio-Management-Transaktionen anbietet oder Konten von privaten Kunden steuert, die eine ungeschützte offene Position in einer Eventualverbindlichkeitstransaktion enthält, muss es dem Kunden über alle Verluste berichten, die eine vorher zwischen Unternehmen und Kunde vereinbarte Grenze überschreiten, und zwar nicht später als zum Ende des Werktages, an dem die Grenze überschritten wurde oder, für den Fall, dass die Grenze nicht an einem Werktag überschritten wurde, am Ende des nächsten Werktages.

h) Wenn das Unternehmen einem neuen privaten Kunden eine andere Investmentleistung als Investmentberatung anbietet, muss das Unternehmen eine grundlegende schriftliche Vereinbarung mit dem Kunden eingehen, in der wesentliche Rechte und Pflichten des Unternehmens und des Kunden dargelegt werden.

i) Wir werden Finanzinstrumente, die wir im Namen eines Kunden halten, nicht für unsere eigenen Zwecke oder die eines anderen Kunden nutzen, ohne die vorherige ausdrückliche Zustimmung des Kunden zur Nutzung der Instrumente zu bestimmten Bedingungen, nachgewiesen im Fall von privaten Kunden durch seine Unterschrift oder gleichwertige alternative Maßnahmen.

j) Private Kunden können je nach Lage des Falls Anspruch auf eine Entschädigung entsprechend des Investorenentschädigungsfonds für Bankkunden oder des Investorenentschädigungsfonds für Kunden von Wertpapierfirmen haben.

k) Geeignete Geschäftspartner: Wenn das Unternehmen den Kunden als geeigneten Geschäftspartner behandelt, erhält der Kunde dem Gesetz nach weniger Schutz, als wenn er als professioneller Kunde behandelt würde. Im Besonderen und zusätzlich zu oben genanntem gilt:

  1. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Kunden die bestmögliche Ausführung des Kundenauftrags zu bieten;
  2. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Kunden Angaben zu Gebühren oder Kommissionen zu machen, die das Unternehmen zahlt oder erhält;
  3. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, die Eignung oder Angemessenheit eines Produktes oder einer Leistung zu beurteilen, das/die es dem Kunden bietet, darf aber annehmen, dass der Kunde über die Expertise verfügt, das passendste Produkt für sich auszuwählen und finanziell in der Lage ist, das Investmentrisiko im Zusammenhang mit seinen Investitionsvorhaben zu tragen;
  4. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Kunden Informationen über das Unternehmen, seine Leistungen und die Vorkehrungen, durch die das Unternehmen entlohnt wird, zur Verfügung zu stellen;
  5. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Kunden Risikoangaben zu den von ihm/ihr/ihnen vom Unternehmen gewählten Produkten oder Leistungen zu machen; und
  6. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Kunden über die Ausführung seines/ihres Auftrags oder der Verwaltung seines/ihres Investments zu berichten.
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